Bärenstark 2026
Projekt „Bärenstark“
Bärenstark - Gewaltprävention an Volksschulen klärt Erwachsene und Kinder über verschiedene Formen von Gewalt auf und vermittelt Volksschüler*innen Handlungssicherheit im Selbstschutz und in der Abgrenzung zu Gewalt zu. Dies erfolgt im Rahmen von zwei Workshops mit den Schüler*innen im Beisein der Lehrpersonen. Ein Austausch mit Lehrpersonen, sowie ein Informationsabend für Erziehungsberechtigte fördern die Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit der Prävention.
Ziel
Schüler*innen werden für Gewalt und ihre verschiedenen Formen sensibilisiert. Sie sollen Möglichkeiten kennenlernen, sich vor Gewalt zu schützen und Hilfe zu holen. Die Workshops dienen der Vorbeugung und Prävention, allerdings nicht der Aufarbeitung und Intervention von Gewaltvorfällen an Schulen.
Angebot
Das Bärenstark-Programm ist kostenlos bei der Tiroler Kinder und Jugend GmbH buchbar und richtet sich an Schüler*innen der dritten und vierte Klassen in Volksschulen. Im Rahmen unseres Programms findet ein Austausch mit Lehrpersonen, ein Informationsabend für Eltern und Erziehungsberechtigte und zwei Workshops mit Schüler*innen statt. Dadurch soll eine nachhaltige und ganzheitliche Gewaltprävention angestrebt werden.
Wer oder was ist die Tiroler Kinder und Jugend GmbH?
Die Tiroler Kinder und Jugend GmbH steht seit mehr als drei Jahrzehnten für umfassende Unterstützung, Schutz und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien in Tirol.
Der Grundstein wurde 1992 mit der Gründung des ersten Kinderschutzzentrums in Innsbruck gelegt – damals noch unter dem Vereinsnamen Tangram. Es folgten die Eröffnungen weiterer Kinderschutzzentren in Imst, Wörgl und Reutte sowie die Eingliederung des zuvor autonom geführten Kinderschutzzentrums in Lienz.
2004 starteten die ersten Gewaltpräventionsprojekte an Volksschulen, aus denen später das bekannte Projekt Bärenstark hervorging. Im Jahr 2007 wurde der Verein zur Tiroler Kinderschutz GmbH umgewandelt – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Professionalität und nachhaltigen Strukturen.
Mit dem Start des Pilotprojekts SCHUSO – Schulsozialarbeit Tirol im Jahr 2008 in Imst wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen. Heute ist die SCHUSO in über 30 Gemeinden verankert und ein fixer Bestandteil an Tirols Schulen.
Mit Turntable in Kufstein und neMo in Schwaz entstanden im Fachbereich fleX zwei spezialisierte Kriseneinrichtungen für Kinder und Jugendliche. Im Jahr 2020 startete außerdem baseCamp und zuletzt wurden die sozialpädagogischen Wohngruppen eingegliedert (Jänner 2025).
Seit 2017 agiert die Tiroler Kinder und Jugend GmbH unter diesem Namen mit dem Ziel, Prävention, Beratung, Begleitung und Schutz bestmöglich zu vereinen.